Gegen Werbung im Briefkasten

Während man den Einwurf unadressierter Werbung und kostenloser Zeitungen durch einen simplen Aufkleber (“Bitte keine Werbung und kostenlose Zeitungen einwerfen!”) vermeiden kann, sieht das bei adressierten Zusendungen anders aus. Die dürfen nämlich trotz Aufkleber eingeworfen werden. Selbst wer nur hin und wieder etwas online bestellt, kann unfreiwillliger Empfänger einer ganzen Flut von Katalogen und ähnlichem werden.

Hier hilft eine kostenlose Registrierung bei der Robinsonliste:

Eine Robinsonliste ist eine Schutzliste mit Kontaktdaten von Personen, die keine unaufgeforderte Werbung erhalten wollen. Sie dienen dem Verbraucherschutz vor unerwünschter Werbung via Briefpost, E-Mail, Mobiltelefon, Festnetztelefon und Telefax.

Seite „Robinsonliste“. 
In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. 
Bearbeitungsstand: 2. Februar 2018, 10:14 UTC. 
URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Robinsonliste&oldid=173586396 
(Abgerufen: 6. Mai 2018, 08:45 UTC)

Seriöse Unternehmen nutzen die Robinsonliste zum verschlüsselten Abgleich gegen ihre Versand- bzw. Werbelisten, um unerwünschte Kontaktdaten zu löschen.

Sollten Ihnen dennoch Werbematerial zugestellt werden, hilft nur noch die schriftliche Aufforderung an den Versender, den Versand zu unterlassen. Personalisierte Werbung per Briefpost zuzustellen ist allerdings legal. Daher bleibt Ihnen im Einzelfall nur übrig, die Sachen doch wieder in die Altpapiertonne zu werfen – bis dahin sollte sich die Menge der Zusendungen allerdings schon merklich reduziert haben.

[Nachtrag vom 25.5.18]
Mein Eintrag in die Robinsonliste ist noch keinen Monat alt, aber mein Briefkasten und die Altpapiertonne leben schon sehr viel unbeschwerter!