Online-Sicherheit

Um die “Android ohne Google” – Beiträge aktuell halten zu können, ver- bzw. entseuche ich mein Smartphone regelmäßig mit bzw. von Google.

Gerade bin ich in einer Phase der Verseuchung und kann die Entseuchung gar nicht abwarten. Deshalb gibt es heute diesen kleinen Beitrag als Einführung.

Bei dataskydd.net kann man eine beliebige Website auf Datenschutzmaßnahmen analysieren lassen. Und bei Panopticlicks den eigenen Browser.

Eines vorweg: Es gibt sie nicht, die Online-Sicherheit, aber wie jedem Ideal kann man sich ihr nähern (oder gleich aufs Internet verzichten – auch keine schlechte Idee nebenbei bemerkt, aber zumindest im Moment keine Option für mich). Genausowenig gibt es Lösungen, die von jedem auf alles anwendbar und perfekt sind. Aber es gibt Möglichkeiten, die man in Betracht ziehen kann. Ein paar davon stelle ich hier vor.

Den Begriff Online-Sicherheit kann man so weit fassen, dass es nötig erscheinen kann, ein neues Betriebssystem zu installieren (z.B. Qubes) oder wenigstens ein entsprechendes Live-System parat zu haben (z.B. Tails). So weit möchte ich aber – zumindest in diesem Beitrag – nicht gehen. Statt dessen werde ich mich auf drei wesentliche Punkte konzentrieren: Internetzugang von Apps, Verbindungsdaten (vor allem Internetbrowser) und E-Mails. Dabei werde ich mich im Wesentlichen auf die folgende Software beziehen: den Internetbrowser Tor-Browser (Linux, Windows, MacOS, Android), für den unter Android noch Orbot benötigt wird, bzw. Onion Browser (iOS). Weiter das E-Mail-Programm Mozilla Thunderbird in Verbindung mit der Erweiterung Enigmail und dem Kryptographiesystem GnuPG (Linux, Windows, MacOS) bzw. K9-Mail und OpenKeychain (Android). Für Textnachrichten (Instant Messaging) sei hier der verschlüsselte Messenger Signal (Linux, Windows, MacOS, Android, iOS) empfohlen.