Android: Sicherung aus Google Play Store und Gmail

Ich benutze die hier vorgestellten Methoden zum Erstellen der Blogbeiträge und bin kein Google-Nutzer im eigentlichen Sinne. Wenn ihr hier also Informationen fehlerhaft findet oder vermisst, schreibt mir das gerne per Mail (s. Impressum) oder übers Kontaktformular.

Ich übernehme keine Garantie für die von mir hier beschriebenen Methoden. weiter lesen

Android: Reset und Neustart ohne Google-Konto

Ich übernehme keine Garantie für die hier von mir beschriebenen Methoden.

Irgendwo in den Geräte-Einstellungen (beim LG G5 unter Allgemein, beim Galaxy Tab S3 unter Cloud & Konten, beim Shift 5.3 unter Nutzer, beim Gigaset GS100 unter System) gibt es den Menüeintrag Sichern & zurücksetzen. Wenn ihr das gute Gefühl habt, alles gesichert zu haben, begleitet von dem unguten Gefühl, doch irgendetwas vergessen zu haben, dann ist der richtige Zeitpunkt, um eben da auf Werkszustand zurücksetzen und dann Telefon zurücksetzen zu wählen. Denn der oben beschriebene Gemütszustand ist an dieser Stelle des Menüs sozusagen vorgeschrieben und wird sich meiner Erfahrung nach nie ändern. weiter lesen

Android: Sicherung mit MyBackup

Ich übernehme keine Garantie für die von mir hier beschriebenen Methoden.

Viele Apps (z.B. E-Mail, Messenger und Notizen) bieten innerhalb der App-Einstellungen, die Möglichkeit, Daten zu exportieren / ein Backup zu erstellen. Aufgrund der Vielfalt an Apps werde ich nur generelle Sicherungsmethoden (bzw. auf Google Play Store und Gmail bezogene) vorstellen. Wenn ihr hier also Informationen fehlerhaft findet oder vermisst, schreibt mir das gerne per Mail (s. Impressum) oder übers Kontaktformular. weiter lesen

Was ist alles Google auf deinem Smartphone?

Viel mehr, als du auf den ersten Blick siehst, so viel ist sicher.

Anwendungen, die das G(oogle) schon im Namen tragen, sind offensichtlich: So zum Beispiel Google (Suche), Gmail und Google Drive. Bei anderen Anwendungen offenbart sich die Verbindung mit Google erst beim Öffnen: zum Beispiel Fotos (die App mit dem Windrädchen) und die Anwendungs-Gruppe Docs, Tabellen und Präsentationen. Bei wieder anderen Anwendungen deutet gar nichts auf eine Verbindung mit Google hin: So zum Beispiel YouTube, Kalender und Kontakte. Und das sind nur die Anwendungen, die im Drawer, also in der App-Übersicht, von der aus du Zugriff nimmst, zu sehen sind. In den Einstellungen unter “Apps” schlummern noch mehr, aber dazu komme ich später. weiter lesen

Was weiß Google alles über dich?

Bevor du anfängst, dein Smartphone (oder ein ähnliches Gerät) und am besten gleich deinen ganzen Lebensstil zu entgooglen, solltest du dir ruhig noch einmal einen Überblick darüber verschaffen, was Google eigentlich alles über dich weiß – natürlich nur so weit wie Google dich lässt. Gehe dazu beispielsweise auf google.de und melde dich oben rechts unter Anmeldung an. Klicke an der gleichen Stelle auf das Icon (vermutlich mit dem ersten Buchstaben deines Vornamens) und dann auf Google-Konto.

Die Menüführung ist intuitiv und benutzerfreundlich. Halte dir immer vor Augen: Dir wird nur suggeriert, dass du hier die Kontrolle hättest, letztendlich steht aber jede Information, die du hier abrufen kannst, auch Google zur Verfügung und darüber hinaus wahrscheinlich noch sehr viel mehr. Je nachdem wie (un-)umsichtig du beim Umgang mit deinem Google-Konto und den zahlreichen Google-Anwendungen warst, ist das mehr oder weniger viel. Wer sich gerne mal fühlen möchte wie George Orwells Winston Smith aus “1984” oder das beklemmende Gefühl beim Lesen von Dave Eggers’ “The Circle” wiedererwecken möchte, der ist hier richtig. weiter lesen

Foxconn

"Wenn die Produktion irgendeiner Ware auf Kosten menschlichen Lebens geht, dann sollte die Gesellschaft auf diese Ware verzichten, nicht aber auf dieses Leben." Emma Goldman

Eigentlich wollte ich heute endlich meine Meinung zu Apple schreiben. Dass ich mit meiner Recherche beim Zulieferer Foxconn angefangen habe, ist naheliegend. Dass ich gar nicht mehr aufhören konnte, lässt nichts Gutes ahnen.  Denn im Gegensatz zu Amazon, Google und Facebook ist Foxconn nicht offensichtlich und trotzdem überall.

Obwohl ich ein ziemlich schlechtes Gedächtnis habe bzw. noch nicht herausgefunden habe, nach welchem verqueren Prinzip es funktioniert, gibt es Nachrichtenberichte, die mir vor meinem inneren Auge stehen, als wäre es gestern gewesen. Als Saddam Husseins Truppen 1991 die Ölfelder Kuwaits in Brand steckten war ich 11 Jahre alt. 10 Jahre später lassen al-Qaida Terroristen entführte Flugzeuge ins World Trade Center krachen. Als 2008 die Bankenkrise beginnend mit der Pleite der Lehmann Brothers Investmentbank schockwellenartig um den Globus ging war ich noch amüsiert, als 2011 die Welle der Bankenrettung folgte empört. Als es im gleichen Jahr in Fukushima zur nuklearen Katastrophe kam, war mein Weltempfinden ziemlich apokalyptisch. Worauf ich hinaus will, ist folgendes: Keine dieser Schlagzeilen hat sich wiederholt. Ganz anders mit den Berichten über Suizide bei Foxconn. weiter lesen