Alternativen zu Amazon

Amazon ist scheiße. Nicht für den Kunden, nicht für Dich. Aber für die Menschen, die unter anderem bei Foxconn eines der Amazon-eigenen Produkte wie den eBook-Reader Kindle herstellen. Das Ding macht seinem Namen keine Ehre: Alles was es anfacht, ist den Verkauf von Amazon-eBooks, die unmenschlichen Bedingungen, unter denen bei Foxconn (aber auch bei Amazon selbst in Deutschland) gearbeitet werden muss, fallen unter den Tisch.

Amazon hat aber auch alles, hat es schnell und hat es billig. Den Preis dafür zahlt nicht der Kunde, zahlst nicht Du, sondern die Menschen, die bei Foxconn in China und bei Amazon weltweit arbeiten. weiter lesen

Einrichten von Linux am Beispiel von Fedora

Die Linux-Distribution Fedora mit der Desktop-Umgebung GNOME begrüßt Sie nach der Anmeldung mit einem Willkommen-Fenster. Hier können Sie Sprach-, Texteingabe-, Internetverbindung- und Datenschutz-Einstellungen vornehmen und ggf. Online-Konten einrichten. Nach Abschluss der Grundeinstellungen erhalten Sie eine kleine Einführung (“Erste Schritte”) in GNOME.

Goldene Regel für den Umgang mit Linux: Das Terminal ist der direkteste und unmissverständlichste Weg, mit dem System zu kommunizieren. weiter lesen

Installation von Linux am Beispiel von Fedora

Meiner Meinung nach ist das einzige Manko der Linux-Distribution Fedora der Installer. Aber glauben Sie mir: Es lohnt sich, ihn auszuführen! Bevor Sie das tun, sichern Sie bitte Ihre Daten! Sichern Sie bitte Ihre Daten! Sichern Sie bitte Ihre Daten! … Vielen Dank!

Am bequemsten ist es, mit dem Fedora Media Writer einen “Live USB-Stick” zu erstellen. Nach dem Download und der Installation einfach das Programm öffnen, USB-Stick anschließen, Fedora Workstation auswählen und auf “Create Live USB” klicken. Alternativ kann man auch das iso-Image herunterladen und auf eine DVD brennen. Die Standard-Desktop-Umgebung ist Gnome (siehe Screenshot), eine andere wie z.B. KDE kann später jederzeit nachträglich installiert werden. weiter lesen

Durchblick im Distro-Dschungel, Teil 2

Zum Glück ist die Problematik, aus den zahlreichen Linux-Distributionen die richtige für sich heraus zu fischen, hinlänglich bekannt. So kann man sich bei DistroChooser einen ersten Überblick darüber verschaffen, welche Linux-Distros denn überhaupt den eigenen Anforderungen gerecht werden: Der Test führt einen durch 16 Fragen, die sich auf Verwendung, Kenntnisse, Installation, Konfiguration, Distribution und Software beziehen. Außerdem bietet der Test die Möglichkeit, Fragen zu überspringen oder abschließend zu gewichten. Unabhängig von einem wie auch immer gearteten Ergebnis stelle ich nachfolgend Basis-Distributionen vor, deren Langzeit-Support mehr oder weniger sichergestellt ist, und nenne kurz die von mir als solche empfundenen Vor- und Nachteile derselben. Eine weitere Übersicht gibt es bei DistroWatch.

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Durchblick im Distro-Dschungel, Teil 1

Als Linux-Distributionen werden Betriebssysteme bezeichnet, die eine Ansammlung von Software rund um den Linux-Kernel bieten. Distributoren richten meist eigene Softwarequellen ein und bringen eigene Installer und Konfigurationswerkzeuge mit.

https://www.golem.de/specials/linux-distribution/
abgerufen am 2.6.18 um 17:17 Uhr

Spins sind alternative Versionen ein- und derselben Distribution, zugeschnitten auf unterschiedliche Benutzergruppen mit entsprechend ausgewählten Anwendungen und weiteren Anpassungen. weiter lesen

Umstieg auf Linux – Intro

Es ist mir eine wiederholte Freude, eine weitere Beitragsreihe auf Anregung zu verfassen: Wem  die Datensammelwut von Microsoft zu weit geht oder wer Apple wegen der Arbeitsbedinungen beim Hersteller Foxconn den Rücken kehren möchte, der erfährt hier, wie man seinen Computer mit Linux weiterhin wie gewohnt nutzen kann.

Vorab aber noch ein kurzer Exkurs zu meiner eigenen Abkehr von Microsoft: Ich hatte schon immer das Gefühl, dass bei Windows  Benutzerfreundlichkeit auf Kosten von Benutzersouveränität geht. Die Benutzeroberflächen von Windows 8 und 10 machen das so deutlich wie nie zuvor: Das eigentliche System tritt immer mehr in den Hintergrund, die Kontrolle darüber wird dem Benutzer mehr und mehr entzogen. Wer lernt, Windows zu benutzen, lernt, Windows zu benutzen. Auf die aktive Benutzung eines Computers im Allgemeinen lässt sich das schon längst nicht mehr übertragen. weiter lesen

Gegen Werbung im Briefkasten

Während man den Einwurf unadressierter Werbung und kostenloser Zeitungen durch einen simplen Aufkleber (“Bitte keine Werbung und kostenlose Zeitungen einwerfen!”) vermeiden kann, sieht das bei adressierten Zusendungen anders aus. Die dürfen nämlich trotz Aufkleber eingeworfen werden. Selbst wer nur hin und wieder etwas online bestellt, kann unfreiwillliger Empfänger einer ganzen Flut von Katalogen und ähnlichem werden.

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Karton, Beutel oder Flasche?

Den Beitrag schreibe ich wohl vor allem für mich selbst. Wir haben – wie wahrscheinlich viele deutsche Haushalte – drei Mülleimer: gelbe Tonne, Biotonne, Restmüll und dazu noch eine Ecke für Altpapier und Glas. Über den Sinn oder Unsinn der Mülltrennung ist man sich zwar nicht einig, aber um die Trennung des Mülls soll’s hier auch gar nicht gehen. Fakt ist folgendes: Das Behältnis für den Verpackungsmüll ist etwa doppelt so groß wie die beiden anderen und doppelt so schnell voll. Und ich finde, im Gegensatz zu den anderen glotzt es mich auch noch vorwurfsvoll an. Ein oberflächlicher Blick reicht, um die Hauptverursacher dieser unschönen Fülle zu identifizieren: Tetra Paks von H-Milch und Joghurtbecher. Okay, Joghurt ist schnell im Glas gekauft, aber haltbare Milch?

Nein. Hier muss ich mich zwischen Milch in der Glasflasche, die weniger lange haltbar ist, und Milch im Tetra Pak, die lange haltbar ist, entscheiden. Milch im Tetra Pak ist leicht, im Falle von H-Milch lange haltbar, gut lagerbar und preiswert. Milch in der Glasflasche hat dafür eine bis zu 50 Mal wiederverwendbare Verpackung und ist gesünder, weil Glas keine Chemikalien an die Milch abgibt. Die persönlichen Nachteile: Wir müssten öfter einkaufen, mehr bezahlen und schwerer tragen. Und da ist sie wieder, die Bequemlichkeit! Warum hab’ ich die Welt noch nicht gerettet?  Weil ich zu faul bin! Klingt hart, ist mit Sicherheit übertrieben und trotzdem im Kern wahr. Das Geldargument nämlich lasse ich zumindest in unserem Haushalt nicht gelten. Was ich auf der einen Seite bei der Milch spare, werfe ich auf der anderen Seite ja doch zum Fenster raus. Also kaufe ich jetzt nur noch Milch in der Glasflasche? Nein. Ich bin nicht zufrieden und suche weiter. Und lande bei einer modernen Version des Milchbeutels, nämlich dem aus Ecolean: Der besteht zu 60% aus Kunststoff, zu 40% aus Kreide und soll den Verpackungsmüll im Vergleich zu Tetra Paks um bis zu zwei Drittel reduzieren. Angeboten wird die Milch im Ecolean-Beutel zum Beispiel vom Ökodorf Brodowin. Wir würden also im selben Atemzug auf Bio-Milch umsteigen. Wir müssten zwar immer noch öfter einkaufen und mehr bezahlen, aber nicht schwerer tragen. Weil wir einkaufen gehen (2 km hin, 2 km zurück), ist das schon ein Argument. Für mich persönlich klingt das nach einem guten Kompromiss. Also: Auf in den Selbstversuch! Und wehe der Mülleimer glotzt nächste Woche immer noch so vorwurfsvoll. weiter lesen