Wer schreibt hier und warum?

Über mich

Meine Mama benannte meinen Bruder – wenn auch nicht ganz korrekt – nach einem berühmten Seefahrer und mich nach einer Lieblingsschülerin. Damit will ich sagen, dass Namen Schall und Rauch sind und solange nichts über den Menschen aussagen, der ihn trägt, bis ihm von einem anderen Menschen Bedeutung gegeben wird.
Ich wuchs in einer Zeit auf als George Orwells “1984” noch dystopisch war, von Dave Eggers “The Circle” ganz zu schweigen. In zehn glücklichen Jahren als Studentin der Freien Universität Berlin habe ich einen Master in “Biodiversität, Evolution und Ökologie” ergattert  und danach erfolgreich die Zertifzierung des Linux Professional Institutes zur Linux Administratorin und Linux Ingenieurin abgeschlossen. Will sagen, die Themenbereiche meines Blogs liegen mir schon lange am Herzen. Ich weiß ganz genau was ich alles nicht will, bin gewohnheitsmäßig nonkonform und blogge deswegen auch erst lange nach dem Hype ;-).
Als Berliner Pflanze bin ich zudem an einem geeigneten Ort, um über Technik, Mensch und Umwelt zu sinnieren.

Motivation

Die Kurzrezensionen von Nature im Februar 2018 warteten mit einem interessanten Exemplar auf: “How to fix the future – staying human in the digital age” (zu deutsch etwa: “Wie man die Zukunft repariert – menschlich bleiben im digitalen Zeitalter”) von Andrew Keen. Sowohl die Rezension als auch der Klappentext des Buches nennen Regulierung, Innovation, soziale Verantwortung, Verbraucherwahl und Bildung als die Bereiche, in denen es anzupacken gilt, wenn wir die Zukunft reparieren möchten. Nun ist keiner von uns in der Lage, zur gleichen Zeit in allen Bereichen mitzuwirken. Aber gerade die Verbraucherwahl bietet auch dem einzelnen Menschen eine machtvolle Möglichkeit, aktiv zur Gestaltung unserer Zukunft und Erhaltung unserer Menschlichkeit im digitalen Zeitalter beizutragen. Sie ermöglicht es nicht nur, bestimmte Güter und Dienstleistungen gegenüber anderen vorzuziehen, sondern auch, Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt zu übernehmen. Problematisch wird es, wenn wir keine Wahl mehr haben. Aber gerade die Verbraucherwahl wird in dem Buch trotz allen Versprechungen in Klappentext, Inhaltsverzeichnis und Überschrift nicht thematisiert. So ist das Buch dann eher interessant als praktikabel und der von mir empfundene Mangel ausschlaggebend für dieses Weblog.